Angenehmes Wanderwetter herrschte an Pfingsten, nicht zu warm und nicht zu kalt. So ging es denn per Bahn in das historische Städchen Waldenburg. Von dort ging es zuerst hinauf zur Ruine Waldenburg. Leider ist der Zugang zum Hauptturm wegen Steinschlags momentan gesperrt und so lies sich die Aussicht von dort oben nicht geniessen. Von der Ruine an steigt der Weg stetig und steil über den Juragrat bis zum Rehhag an.
Ruine Waldenburg
Quelle: www.baselland-tourismus.ch

Von da an geht es über Stock und Stein, leicht hoch und auch mal wieder runter über den Grat via Lauchfluh und Chilchzimmersattel bis zum höchsten Punkt der Wanderung, der Belchenfluh.
Belchenfluh
Quelle: www.komoot.com

Entlang des Weges trifft man immer wieder auf Relikte aus dem ersten Weltkrieg. Das Gebiet war damals als Teil der 'Fortifikation Hauenstein' zur Festung ausgebaut und streng gesichert. Dank der Arbeit des gleichnamigen Vereins sind einige Stationen mittels Photoreproduktionen und erläuternden Texten erfahrbar und einige der alten Schützengräben wurden so weit wieder instand gesetzt, dass ein guter Einblick in die damaligen Befestigungen möglich ist.
'Panzertürmli' auf der Lauchfluh
Quelle: www.outdooractive.com

Von der Belchenfluh geht es dann mehrheitlich bergab und dann über die Homberglücke und das Felsentörli dem Ziel der Wanderung, der Eisenbahnerstadt Olten zu.
Altstadt von Olten
Quelle: oltentourismus.ch

Je nach Fitnessgrad lässt sich die Wanderung in fünf bis sechs Stunden bewältigen und bietet unterwegs herrliche Aussichten über den Jura ins Baselbiet und das Mittelland.

Links mit Beschrieben der Wanderung:

- Christian Schär